Online-Assistent: Arbeitszugang für Flüchtlinge

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Sind Sie bereits länger als 48 Monate im Bundesgebiet?
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Sind Sie bereits länger als 15 Monate im Bundesgebiet?
Ja Nein
Sind Sie bereits länger als 3 Monate im Bundesgebiet?
Ja Nein
Haben Sie einen ausländischen Hochschulabschluss in einem Mangelberuf? (Naturwissenschaftler, Mathematiker, Ingenieure, Ärzte und IT-Fachkräfte)?
Ja Nein
Erfüllen Sie die erleichterten Kriterien der Blauen Karte nach § 2 Abs. 2 BeschV (mind. 37.752 EUR brutto/Jahr)?
Ja Nein
Haben Sie einen inländischen, qualifizierten (mindestens zweijährigen) Ausbildungsabschluss oder haben Sie einen ausländischen, als gleichwertig anerkannten Ausbildungsabschluss für einen Mangelberuf der Positivliste der Bundesagentur für Arbeit?
Ja Nein
Handelt es sich bei der beabsichtigten Tätigkeit um ein Praktikum oder eine Nachqualifizierungsmaßnahme, die für die Anerkennung eines ausländischen Berufsabschlusses oder für die Berufserlaubnis in einem reglementierten Beruf erforderlich ist?
Ja Nein
Besitzen Sie einen inländischen oder einen ausländischen Hochschulabschluss und erfüllen gleichzeitig die Kriterien der Blauen Karte (mind. 48.400 EUR brutto/Jahr)?
Ja Nein
Haben Sie einen ausländischen Hochschulabschluss in einem Mangelberuf? (Naturwissenschaftler, Mathematiker, Ingenieure, Ärzte und IT-Fachkräfte)?
Ja Nein
Erfüllen Sie die erleichterten Kriterien der Blauen Karte nach § 2 Abs. 2 BeschV (mind. 37.752 EUR brutto/Jahr)?
Ja Nein
Haben Sie einen inländischen, qualifizierten (mindestens zweijährigen) Ausbildungsabschluss oder haben Sie einen ausländischen, als gleichwertig anerkannten Ausbildungsabschluss und handelt es sich hierbei um einen Mangelberuf der Positivliste der Bundesagentur für Arbeit?
Ja Nein
Handelt es sich bei der beabsichtigten Tätigkeit um ein Praktikum oder eine Nachqualifizierungsmaßnahme, die für die Anerkennung eines ausländischen Berufsabschlusses oder für die Berufserlaubnis in einem reglementierten Beruf erforderlich ist?
Ja Nein
Besitzen Sie einen inländischen oder einen ausländischen Hochschulabschluss und erfüllen gleichzeitig die Kriterien der Blauen Karte (mind. 48.400 EUR brutto/Jahr)?
Ja Nein
Allgemeine Informationen über den Zugang zum Arbeitsmarkt
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Der Zugang zum Arbeitsmarkt hängt vor allem vom aufenthaltsrechtlichen Status und von der Dauer des bisherigen Aufenthalts in Deutschland ab. Jeder Aufenthaltstitel, jede Duldung und jede Aufenthaltsgestattung muss einen Hinweis zum Arbeitsmarktzugang geben. Die Ausländerbehörden sind für diese Fragen zuständig und fügen hierzu einen Satz, eine so genannte Nebenbestimmung, in die Aufenthaltspapiere ein. Bei den neuen elektronischen Aufenthaltstiteln werden die Nebenbestimmungen im Chip gespeichert und auf einem Zusatzblatt gedruckt.

Achtung: Häufig steht in der Nebenbestimmung „Beschäftigung nicht gestattet“. Das heißt in der Sprache mancher Ausländerbehörden allerdings oft: „Beschäftigung würde gestattet, wenn ein Antrag gestellt werden würde“. Es empfiehlt sich daher immer einen Antrag zu stellen !

Praxishinweis:

Die Förderinstrumente nach dem SGB III hängen nur selten am aufenthaltsrechtlichen Status und stehen allen Kunden der Bundesagentur für Arbeit gleichermaßen offen.

Auch während des Arbeitsverbotes in den ersten drei Monaten der Aufenthaltsgestattung besteht ein Anspruch auf Beratung. Geduldete haben auch einen Anspruch auf Vermittlung in Ausbildung, weil sie eine Berufsausbildung beginnen können. Es empfiehlt sich daher, sich frühzeitig bei der Agentur für Arbeit zur Beratung und späteren Vermittlung zu melden, auch wenn der Zugang zum Arbeitsmarkt noch verwehrt ist.

Info: Aufenthaltszeit
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Das ist die offiziell gemeldete Zeit im Bundesgebiet.

Info: Kriterien blaue Karte
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Der neue Aufenthaltstitel heißt offiziell Blaue Karte EU. Er wird auch Blue Card EU genannt. Einen Anspruch auf die Bluecard haben nachfolgend aufgeführte Personen.

  • Hochschulabsolventen
    Voraussetzung für den Erwerb der Blauen Karte EU ist neben einem Hochschulabschluss ein Arbeitsverhältnis, mit dem ein Bruttojahresgehalt von mindestens 48.400 Euro erzielt wird.

    Es wird auf eine Vorrangprüfung und eine Prüfung vergleichbarer Arbeitsbedingungen verzichtet, so dass der Zugang und das Verfahren stark beschleunigt sind.

    Gegenwärtig gibt es keine Möglichkeit, eine Blaue Karte EU in Deutschland ohne Hochschulabschluss zu erhalten. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat noch keine entsprechende Rechtsverordnung entsprechend § 19a Abs. 1 Buchstabe b AufenthG erlassen.
  • Hochqualifizierte
    Eine noch geringere Gehaltsgrenze gilt für Hochqualifizierte in festgelegten Mangelberufen. Diese beläuft sich auf 37.752 Euro. Zu den Berufen gehören beispielsweise Ingenieure, akademische und vergleichbare Fachkräfte der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Ärzte.

    Bei diesen Hochqualifizierten wird ebenfalls auf die Vorrangprüfung verzichtet. Es erfolgt jedoch eine Prüfung der Vergleichbarkeit der Arbeitsbedingungen.

    In Berufen, in denen also "ein besonderer Bedarf an Drittstaatsangehörigen" besteht, ist die Gehaltsgrenze somit niedriger: Für die Erteilung der Blauen Karte EU an Naturwissenschaftler, Mathematiker, In genieur e, Ärzte und IT-Fachkräfte gilt ein Entgeltgrenze von 37.752 Euro pro Jahr.

Info: Mangelberufe
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Hier hat die Bundesagentur für Arbeit festgestellt, dass die Besetzung offener Stellen mit ausländischen Bewerbern arbeitsmarkt- und integrationspolitisch verantwortbar ist. Dies gilt für die Berufe der sog. Positivliste. Um welche Berufe es sich hier genau handelt können Sie im nachfolgendem Link abrufen:
Positivliste der Bundesagentur für Arbeit

Info: Vorrangprüfung
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Erst dann, wenn keine bevorrechtigten Arbeitnehmer zur Verfügung stehen, dürfen Arbeitnehmer aus anderen Ländern beschäftigt werden. Bevorrechtigte Arbeitnehmer sind Deutsche, Staatsangehörige aus EU/EWR-Ländern, der Schweiz, sowie Ausländer, die deutschen Arbeitnehmern hinsichtlich der Arbeitsaufnahme rechtlich gleichgestellt sind. Die Überprüfung, ob bevorrechtigte Arbeitnehmer zur Verfügung stehen, erfolgt durch die örtliche Agentur für Arbeit.

Info: Beschäftigungsbedingungsprüfung
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Die Beschäftigungsbedingungen, die dem ausländischen Arbeitnehmer angeboten werden, (Arbeits- und Pausenzeiten, Urlaubsanspruch, Entlohnung, Arbeitsschutz usw.) dürfen nicht ungünstiger sein, als die vergleichbarer Beschäftigter. Dafür ist ein detailliertes Stellenangebot, das insbesondere Auskünfte zu den vorgesehenen Beschäftigungsbedingungen gibt, rechtzeitig der Agentur für Arbeit zu unterbreiten.

Info: Nachqualifizierungsmaßnahmen
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Die Nachqualifizierung ist eine Bildungsoffensive in der Erwachsenen- und Weiterbildung. Sie ist auf einen Berufsabschluss orientiert.
Sie bereitet den Antragsteller unter individueller Berücksichtigung einschlägiger Vorleistungen auf die berufliche Abschlussprüfung nach § 45 Abs. 2 Berufsbildungsgesetz (BBiG) bzw. § 37 Abs. 2 Handwerksordnung (HwO) betriebsnah vor.
Ausländische Arbeitnehmer mit mehrjähriger Berufserfahrung und ausreichenden Deutschkenntnissen werden meist im Rahmen berufsbegleitender Lehrgänge zum Nachholen der Facharbeiterprüfung in den betreffenden Ausbildungsberufen unterstützt.

Info: Dauer der Vorrangprüfung und Beschäftigungsbedingungsprüfung
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Die Frage, ob ein offener Arbeitsplatz mit einem ausländischen Arbeitnehmer besetzt werden kann, soll in der Regel innerhalb von zwei Wochen geklärt werden. Dies setzt voraus, dass der Arbeitgeber alle dafür erforderlichen Auskünfte bereits erteilt hat. Daraus folgt: Der Entscheidungsprozess kann erheblich verkürzt werden, wenn der Agentur für Arbeit frühzeitig das Stellenangebot und die Stellenbeschreibung vorgelegt werden: Die Agentur für Arbeit kann dann sofort die Entscheidung liefern, wenn die Zustimmungsanfrage eingegangen ist.

Info: FSJ (freiwilliges soziales Jahr)
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Das FSJ kann von jungen Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren absolviert werden. Es dauert in der Regel 12 Monate und beginnt am 1. August oder am 1. September eines Jahres. Die Mindestdauer beträgt 6 Monate, die Höchstdauer beträgt 18 Monate.
Das FSJ wird ganztägig als überwiegend praktische Hilfstätigkeit in gemeinwohlorientierten Einrichtungen, insbesondere in Einrichtungen der Altenhilfe, der Behindertenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe, einschließlich der Einrichtungen für außerschulische Jugendbildung und Einrichtungen für Jugendarbeit oder in Einrichtungen der Gesundheitspflege sowie kulturellen Einrichtungen (Einsatzstellen) geleistet. Während des FSJ erhalten die Freiwilligen Taschengeld, Unterkunft und Verpflegung sowie beitragsfreie Versicherung in der gesetzlichen Kranken-, Renten-, Unfall-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung.

Vorgang wird ausgeführt ...